Dr. Kirsten Reimers
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Verlagswesen
▪ Wie
funktioniert eigentlich ein Sachbuchverlag? Berufsfelder für Geisteswissenschaftler im Verlagswesen ▪ Das
Lektorat von Sachbüchern – Möglichkeiten und GrenzenWie funktioniert eigentlich ein Buchverlag? Berufsfelder für Geisteswissenschaftler im Verlagswesen
Viele Geisteswissenschaftler träumen davon, nach dem Studium
in einem Verlag zu arbeiten, doch welche unterschiedlichen Berufsfelder sich
dort verbergen, ist oft unbekannt. Am bekanntesten ist noch der Beruf des
Lektors, der Lektorin – aber im Verlagswesen gibt es noch eine große Zahl
weiterer Jobs, die gerade für Geisteswissenschaftler interessant sind.
Dieses Seminar bietet einen Blick hinter die Kulissen der
Verlagswelt. Es wird gezeigt, wie ein Verlag funktioniert, welche
Tätigkeitsfelder es in und um einen Verlag herum gibt, wie ein Verlagsprogramm
entsteht und wie Bücher den Weg zu ihren Lesern finden. Dies soll nicht nur
theoretisch vermittelt werden: Im Rahmen des Seminars wird ein (virtueller)
Verlag gegründet, ein komplettes Buchprogramm entworfen und ein Marketingkonzept
dafür erstellt.
Aus dem Inhalt:
- Arbeitsfelder im Verlag und drum herum: Lektorat, Vertrieb,
Werbung, Presse, Herstellung, Übersetzer, Redakteure, Verlagsvertreter und
andere freie Mitarbeiter – wer macht was? Und warum?
- Programmplanung: Wie wird aus einem Haufen Manuskripte ein
Programm, und wozu braucht man ein Programm?
- Akquisition von Büchern und Themen – Kriterien für Annahme
und Ablehnung von Manuskripten und Übersetzungen aus den Sichten der
verschiedenen Abteilungen
- Entwicklung von Werbemaßnahmen: Nadelöhr Buchhandel: Wie
passt ein Verlag dort hindurch?
- Wege in den Verlag: Studium, Fortbildung, Praktikum,
Volontariat
Das Lektorat von Sachbüchern – Möglichkeiten und Grenzen Das Lektorat von Sachbüchern unterscheidet sich grundlegend
vom Belletristiklektorat: In der Programmplanung und bei der Konzeption von
Einzelbüchern kann der Lektor, die Lektorin großen Einfluss nehmen.
In praktischen Übungen bietet dieses Seminar einen Blick
hinter die Kulissen der Lektoratswelt: Neben Fragen der Programmgestaltung geht
es um grundlegende Vorgehensweisen bei Themenfindung, der Akquisition
(Anwerbung) von Autoren, die Konzeption von Reihen wie von Einzelttiteln. Dazu
tritt natürlich die Arbeit am konkreten Text, alle Fragen rund um die
Manuskriptarbeit bis zur Druckfreigabe, das Verfassen von Vorschau und
Pressetexten sowie der Entwurf von Marketingideen.
Aus dem Inhalt:
- Knotenpunkt Lektorat – Aufgaben und Arbeitsabläufe
- Programmplanung: Wie wird aus einem Haufen Manuskripte ein
Programm, und wozu braucht man überhaupt ein Programm?
- Akquisition von Büchern und Themen – Kriterien für Annahme
und Ablehnung von Manuskripten und Lizenzbüchern (Übersetzungen)
- Der Weg eines Manuskripts innerhalb und außerhalb des
Verlages
- Arbeit am konkreten Text: Redaktion, Korrektur – was heißt
das eigentlich?
- Entwicklung von Werbemaßnahmen – Nadelöhr Buchhandel: Wie
passt ein Programm dort hindurch?
- Wege in den Verlag: Studium, Fortbildungen, Praktikum,
Volontariat, freie Mitarbeit
Autorenberatung
Und wer druckt mich?
Wer viel, gut und gern schreibt, möchte auch Leser finden.
Doch der Schritt vom Manuskript zur Veröffentlichung ist gar nicht so einfach.
Wer die eigenen Texte einem Verlag anbieten will, stellt bald fest, dass
verschiedene Hürden zu nehmen sind. Die meisten Verlage wünschen keine
„unverlangt eingesandten Manuskripte“. Wie schafft man es also, dass der eigene
Text ein „verlangtes Manuskript“ wird?
Diese Frage steht im Zentrum dieses Seminars. Schritt für
Schritt geht es darum, geeignete Verlage für das eigene Manuskript zu
identifizieren, Kontaktmöglichkeiten auszuloten und die Kontaktaufnahme
vorzubereiten. Hilfreich ist dazu ein Perspektivwechsel: Was passiert
eigentlich hinter den Kulissen eines Verlages? Wer ist ein geeigneter
Ansprechpartner? Und was wünschen sich Verlage von zukünftigen Autoren? Die
Beantwortung dieser Fragen hilft ein gutes Stück weiter auf dem Weg zum
verlegten Buch – ganz gleich ob es sich dabei um einen Roman, einen Gedichtband
oder ein Sachbuch handelt. Außerdem wird angesprochen, wie Literaturagenten arbeiten,
wie man unseriöse Agenten und Verlage erkennt, welche Vor- bzw. Nachteile Book
on Demand oder die Veröffentlichung im Selbstverlag bietet.
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Neue Rechtschreibung
Das schreibt man doch jetzt so, oder? Die aktuellen Änderungen
durch die RechtschreibreformAm 1. August 2006 wurden die neuesten Änderungen der
Rechtschreibreform verbindlich. Neue Regeln sind hinzugekommen, einige ältere
sind weggefallen. Wer hat da noch den Überblick, wie man denn nun was schreibt.
Ist „Straße“ oder „Strasse“ richtig? „Maße“ oder „Masse“? Schreibt man nun
„Dein Brief“ und „Ich bitte Sie“ oder „dein Brief“ und „ich bitte sie“? In
welchen Fällen setzt man noch ein Komma, und wann kann es entfallen? Und wie
ist es mit der Groß- und Klein-, der Getrennt- und Zusammenschreibung? Wer veröffentlicht oder wer sich um eine Stelle bewirbt,
muss darauf achten, der sie beziehungsweise er verstanden wird – und da hilft
die Rechtschreibung ganz ungemein. Und außerdem büßt jede noch so gute
Bewerbung, jede noch so ausgefeilte Dissertation Punkte ein, wenn es bei der
Orthografie und Interpunktion kräftig hakt.
Grund genug, sich in einem halbtägigen Workshop mit der
neuen Rechtschreibung auseinanderzusetzen. Und natürlich betrachten wir die
Änderungen nicht nur, sondern eignen sie uns in zahlreichen praktischen Übungen
an.
Aus dem Inhalt:
- Laut-Buchstaben-Zuordnung
(Maße oder Masse? Numerieren oder nummerieren?)
- Getrennt-
und Zusammenschreibung (Gut bezahlt oder gutbezahlt? Korrektur lesen oder
korrekturlesen?)
- Schreibung
mit Bindestrich (Layout oder Lay-out? Dissertationsbetreuer oder
Dissertations-Betreuer?)
- Groß- und
Kleinschreibung (Die Einsteinsche Relativitätstheorie oder die einsteinsche
Relativitätstheorie? Im voraus oder im Voraus? „Ich bitte sie“ oder „Ich bitte
Sie“?)
- Zeichensetzung
(Oh Gott, wohin mit den Kommas?)
- Silbentrennung
(E-be-ne? In-te-res-se? In-ter-es-se? Frust-ration? Frus-tration?)
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Kriminalromane ▪ Deutsche
Kriminalromane zwischen 1933 und 1945▪ Morden
Frauen besser?▪ Die Kunst
des Tötens. Kriminalromane im Vergleich
Deutsche Kriminalromane zwischen 1933 und 1945 Obwohl mit den offiziellen kulturpolitischen Konzepten nur
schwer zu vereinbaren, wurden im „Dritten Reich“ durchaus Kriminalromane
geschrieben. Kriminal- und Verbrechensliteratur besitzt neben dem
Unterhaltungsaspekt oft auch gesellschafts- und justizkritische Elemente. Wie
wurde dies während der Nazi-Zeit gehandhabt? Wurde die innenpolitische Realität
aus den Romanen ausgeklammert oder rekurriert sie darauf? Wenn ja, in welcher
Weise geschieht dies? Eine besondere Rolle nehmen in diesem Zusammenhang die
Kriminalromane von Stefan Brokhoff ein. Hinter diesem Pseudonym verbarg sich
ein Autorentrio, dessen Mitglieder zum Teil jüdischer Abstammung waren und bis 1936
veröffentlichte. Wie reagiert dieses Trio auf die politischen Verhältnisse?
Morden Frauen besser?
Ingrid Noll, Elizabeth George, Minette Walters, Donna Leon,
Val McDermid, Martha Grimes – dies sind nur einige von vielen sehr
erfolgreichen Krimiautorinnen. Seit mehreren Jahren führen sie die
Bestsellerlisten an. Aber warum eigentlich? Was macht den Reiz von Krimis aus?
Und unterscheiden sich die Krimis, die von Frauen geschrieben werden,
tatsächlich von denen ihrer männlichen Kollegen? Gibt es wirklich so etwas wie
einen spezifischen „Frauenkrimi“? Diesen und anderen Fragen wird im Seminar
nachgegangen – natürlich anhand der Lektüre unterschiedlichster Kriminalromane.
Die Kunst des Tötens. Kriminalromane im VergleichMord hat immer Konjunktur. Ob als Film, ob als Buch oder als
Theaterspiel: Ein gut geplanter, geschickt ausgeführter und spannend
geschilderter Mord verkauft sich stets gut. Aber warum eigentlich? Weshalb sind
wir so fasziniert vom (fiktiven) gewaltsamen Tod? Was fesselt am Verbrechen? Gerade
Kriminalromane werden geschmäht als banale, triviale Unterhaltung – und doch
von Tausenden von Lesern mit Begeisterung verschlungen. Und gerade dieses
scheinbar nichtssagende Genre bietet unerwartet tiefe Einblicke in Gesellschaft
und Individuum, deckt Abgründe und Widersprüche auf. Grund genug, sich anhand
ausgewählter Romane durch die verschiedenen Spielarten dieser mörderisch
spannenden Gattung zu lesen.
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Literaturkritik „Schlagt ihn tot, den Hund! Es ist ein Rezensent.“
Praktische Übungen zur Literaturkritik
Goethes drastische Ablehnung des Kritikerstandes ist keine
Einzelmeinung, Martin Walser lieferte im Jahr 2002 die zeitgemäße Variation der
Mordgelüste von Schriftstellern an Rezensenten. Seit der zweiten Hälfte des 18.
Jahrhunderts ist die Literaturkritik eine feste Institution im deutschen
Literaturbetrieb – und immer wieder selbst Gegenstand von Kritik.
Der Beruf des Rezensenten, für viele Geisteswissenschaftler
ein Traumjob. Doch der Einstieg in dieses Metier fällt nicht leicht. Das Seminar
bietet einen ersten Einblick in die Welt der Kritik: Anhand von
Beispielrezensionen und Schreibübungen werden Funktionen, Ausprägungen und
Stilmittel der Literaturkritik erarbeitet und das Rüstzeug des Kritikers
praktisch analysiert und angewendet. Aus dem Inhalt:
- Gibt es die ideale Rezension? Formen und Funktionen von
Literaturkritik
- Ein kurzer Gang durch die Geschichte: 200 Jahre Lob und
Tadel
- Der ideale Leser – für wen werden Rezensionen geschrieben?
- Der ideale Rezensent – was sollte ein Kritiker mitbringen?
- Literaturkritik und Medium – vom Buchtipp bis zur
„Großkritik“
- Der Meinung eine Gasse – praktische Übungen zur
Literaturkritik
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Berufsorientierung für Geisteswissenschaftler
▪ Berufsorientierung für
Geisteswissenschaftler▪ Berufziel Germanist/in – und
dann? Arbeitsfelder für Germanisten im Verlagswesen
Berufsorientierung für
Geisteswissenschaftler
Der Magisterabschluss der
Geisteswissenschaften eröffnet den Weg in ein große Zahl von Berufsfeldern –
meist ist man sich gar nicht bewusst, in wie viele. Dieses Seminar bietet
Magisterstudenten Einblicke in verschiedene Berufsbranchen, klärt Fragen der
Berufswahl sowie des Einstiegs und bietet praktische Hilfestellung durch eine
umfassende Potenzialanalyse der Teilnehmer.
Aus dem Inhalt:
- Branchen und Felder – welche
Möglichkeiten stehen Geisteswissenschaftler offen?
- Fachliche und soziale
Kompetenz – wer benötigt was wofür? Und warum?
- Praktikum, Volontariate
Trainings – welche Einstiegsmöglichkeiten gibt es?
- Potenzialanalyse – die
eigenen Stärken und Schwächen erkennen
- Souveräne Selbstdarstellung
– Stärken gekonnt kommunizieren
Berufsziel Germanist/in –
und dann? Arbeitsfelder für
Germanisten im Verlag und drum herum
Viele Germanisten träumen
davon, nach dem Studium Verlagslektor zu werden. Aber was verbirgt sich
wirklich hinter diesem Traumjob? Gerade dieses Berufsbild hat sich in den
letzten Jahren sehr stark verändert: Aus dem „professionellen Leser“ ist längst
ein Projektmanager geworden. Ist das noch der erträumte Idealjob? Aber im Verlagswesen
gibt es nicht nur Lektoren, sondern eine große Zahl weiterer Jobs, die gerade
für Germanisten interessant sind.
Dieses Seminar bietet einen
Blick hinter die Kulissen der Verlagswelt. Es wird gezeigt, wie ein Verlag
funktioniert, welche Tätigkeitsfelder es in und um einen Verlag herum gibt, wie
ein Verlagsprogramm entsteht und wie Bücher den Weg zu ihren Lesern finden.
Dies soll nicht nur theoretisch vermittelt werden: Praktische Übungen bieten
die Möglichkeit, verschiedene Tätigkeiten auszutesten, und verdeutlichen, was
sich wirklich hinter den Berufsbezeichnungen verbirgt.
Aus dem Inhalt:
- Lektorat – Aufgaben und
Arbeitsabläufe
- Weitere Arbeitsfelder im und
um den Verlag drum herum: Vertrieb, Werbung, Presse, Herstellung, Übersetzer,
Redakteure, Verlagsvertreter und andere freie Mitarbeiter
- Der Weg eines Manuskripts
- Programmplanung: Wie wird
aus einem Haufen Manuskripte ein Programm, und wozu braucht man ein Programm?
- Akquisition von Büchern und
Themen – Kriterien für Annahme und Ablehnung von Manuskripten und Lizenztiteln,
Aufspüren neuer Autoren und Themen
- Nadelöhr Buchhandel: Wie
kommt das Buch zum Leser?
- Wege in den Verlag: Studium,
Fortbildung, Praktikum, Volontariat
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Literaturwissenschaft
▪ Dramen der sechziger
Jahre ▪ „Schlagt ihn tot,
den Hund! Es ist ein Rezensent.“ Praktische Übungen zur Literaturkritik ▪ Deutsche
Kriminalromane zwischen 1933 und 1945
Dramen der sechziger
Jahre Anfang der sechziger
des 20. Jahrhunderts erschütterten mehrere Krisen die junge Bundesrepublik: Nicht nur die Wirtschaft
bröckelte, auch die ideologische Ruhe der fünfziger Jahre wurde kräftig
aufgerüttelt. Es begann ein Jahrzehnt, das die Geschichte der Bundesrepublik
nachhaltig verändern sollte. Die Literatur und das Theater blieben davon
natürlich nicht unbeeinflusst – im Gegenteil, Politik und Literatur verzahnten
sich tief und nachhaltig. Den unterschiedlichen Aspekten des Verhältnisses von
Literatur und Politik, von Theater und Engagement wird in diesem Seminar
nachgegangen anhand der folgenden Dramen:
- Friedrich
Dürrenmatt, Die Physiker
- Peter Weiss, Die Ermittlung
- Rolf Hochhuth, Der
Stellvertreter
- Peter Handke,
Publikumsbeschimpfung
- Rainer Werner
Fassbinder, Katzlmacher
„Schlagt ihn tot, den Hund! Es ist ein Rezensent.“
Praktische Übungen zur Literaturkritik
Goethes drastische Ablehnung des Kritikerstandes ist keine
Einzelmeinung, Martin Walser lieferte im Jahr 2002 die zeitgemäße Variation der
Mordgelüste von Schriftstellern an Rezensenten. Seit der zweiten Hälfte des 18.
Jahrhunderts ist die Literaturkritik eine feste Institution im deutschen
Literaturbetrieb – und immer wieder selbst Gegenstand von Kritik.
Der Beruf des Rezensenten, für viele Geisteswissenschaftler
ein Traumjob. Doch der Einstieg in dieses Metier fällt nicht leicht. Das Seminar
bietet einen ersten Einblick in die Welt der Kritik: Anhand von
Beispielrezensionen und Schreibübungen werden Funktionen, Ausprägungen und
Stilmittel der Literaturkritik erarbeitet und das Rüstzeug des Kritikers
praktisch analysiert und angewendet. Aus dem Inhalt:
- Gibt es die ideale Rezension? Formen und Funktionen von
Literaturkritik
- Ein kurzer Gang durch die Geschichte: 200 Jahre Lob und
Tadel
- Der ideale Leser – für wen werden Rezensionen geschrieben?
- Der ideale Rezensent – was sollte ein Kritiker mitbringen?
- Literaturkritik und Medium – vom Buchtipp bis zur
„Großkritik“
- Der Meinung eine Gasse – praktische Übungen zur
Literaturkritik
Deutsche Kriminalromane zwischen 1933 und 1945 Obwohl mit den offiziellen kulturpolitischen Konzepten nur
schwer zu vereinbaren, wurden im „Dritten Reich“ durchaus Kriminalromane
geschrieben. Kriminal- und Verbrechensliteratur besitzt neben dem
Unterhaltungsaspekt oft auch gesellschafts- und justizkritische Elemente. Wie
wurde dies während der Nazi-Zeit gehandhabt? Wurde die innenpolitische Realität
aus den Romanen ausgeklammert oder rekurriert sie darauf? Wenn ja, in welcher
Weise geschieht dies? Eine besondere Rolle nehmen in diesem Zusammenhang die
Kriminalromane von Stefan Brokhoff ein. Hinter diesem Pseudonym verbarg sich
ein Autorentrio, dessen Mitglieder zum Teil jüdischer Abstammung waren und bis 1936
veröffentlichte. Wie reagiert dieses Trio auf die politischen Verhältnisse?
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