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Dr. Kirsten Reimers

Merianstr. 47
60316 Frankfurt

Fon: 069-79 30 87 75
Fax: 069-79 53 97 47

info@kirsten-reimers.de

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Verlagswesen


Wie funktioniert eigentlich ein Sachbuchverlag? Berufsfelder für Geisteswissenschaftler im Verlagswesen
Das Lektorat von Sachbüchern – Möglichkeiten und Grenzen


Wie funktioniert eigentlich ein Buchverlag? Berufsfelder für Geisteswissenschaftler im Verlagswesen

Viele Geisteswissenschaftler träumen davon, nach dem Studium in einem Verlag zu arbeiten, doch welche unterschiedlichen Berufsfelder sich dort verbergen, ist oft unbekannt. Am bekanntesten ist noch der Beruf des Lektors, der Lektorin – aber im Verlagswesen gibt es noch eine große Zahl weiterer Jobs, die gerade für Geisteswissenschaftler interessant sind.

Dieses Seminar bietet einen Blick hinter die Kulissen der Verlagswelt. Es wird gezeigt, wie ein Verlag funktioniert, welche Tätigkeitsfelder es in und um einen Verlag herum gibt, wie ein Verlagsprogramm entsteht und wie Bücher den Weg zu ihren Lesern finden. Dies soll nicht nur theoretisch vermittelt werden: Im Rahmen des Seminars wird ein (virtueller) Verlag gegründet, ein komplettes Buchprogramm entworfen und ein Marketingkonzept dafür erstellt.


Aus dem Inhalt:

  • Arbeitsfelder im Verlag und drum herum: Lektorat, Vertrieb, Werbung, Presse, Herstellung, Übersetzer, Redakteure, Verlagsvertreter und andere freie Mitarbeiter – wer macht was? Und warum?
  • Programmplanung: Wie wird aus einem Haufen Manuskripte ein Programm, und wozu braucht man ein Programm?
  • Akquisition von Büchern und Themen – Kriterien für Annahme und Ablehnung von Manuskripten und Übersetzungen aus den Sichten der verschiedenen Abteilungen
  • Entwicklung von Werbemaßnahmen: Nadelöhr Buchhandel: Wie passt ein Verlag dort hindurch?
  • Wege in den Verlag: Studium, Fortbildung, Praktikum, Volontariat



Das Lektorat von Sachbüchern – Möglichkeiten und Grenzen

Das Lektorat von Sachbüchern unterscheidet sich grundlegend vom Belletristiklektorat: In der Programmplanung und bei der Konzeption von Einzelbüchern kann der Lektor, die Lektorin großen Einfluss nehmen.

In praktischen Übungen bietet dieses Seminar einen Blick hinter die Kulissen der Lektoratswelt: Neben Fragen der Programmgestaltung geht es um grundlegende Vorgehensweisen bei Themenfindung, der Akquisition (Anwerbung) von Autoren, die Konzeption von Reihen wie von Einzelttiteln. Dazu tritt natürlich die Arbeit am konkreten Text, alle Fragen rund um die Manuskriptarbeit bis zur Druckfreigabe, das Verfassen von Vorschau und Pressetexten sowie der Entwurf von Marketingideen.


Aus dem Inhalt:

  • Knotenpunkt Lektorat – Aufgaben und Arbeitsabläufe
  • Programmplanung: Wie wird aus einem Haufen Manuskripte ein Programm, und wozu braucht man überhaupt ein Programm?
  • Akquisition von Büchern und Themen – Kriterien für Annahme und Ablehnung von Manuskripten und Lizenzbüchern (Übersetzungen)
  • Der Weg eines Manuskripts innerhalb und außerhalb des Verlages
  • Arbeit am konkreten Text: Redaktion, Korrektur – was heißt das eigentlich?
  • Entwicklung von Werbemaßnahmen – Nadelöhr Buchhandel: Wie passt ein Programm dort hindurch?
  • Wege in den Verlag: Studium, Fortbildungen, Praktikum, Volontariat, freie Mitarbeit


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Autorenberatung

Und wer druckt mich?

Wer viel, gut und gern schreibt, möchte auch Leser finden. Doch der Schritt vom Manuskript zur Veröffentlichung ist gar nicht so einfach. Wer die eigenen Texte einem Verlag anbieten will, stellt bald fest, dass verschiedene Hürden zu nehmen sind. Die meisten Verlage wünschen keine „unverlangt eingesandten Manuskripte“. Wie schafft man es also, dass der eigene Text ein „verlangtes Manuskript“ wird?

Diese Frage steht im Zentrum dieses Seminars. Schritt für Schritt geht es darum, geeignete Verlage für das eigene Manuskript zu identifizieren, Kontaktmöglichkeiten auszuloten und die Kontaktaufnahme vorzubereiten. Hilfreich ist dazu ein Perspektivwechsel: Was passiert eigentlich hinter den Kulissen eines Verlages? Wer ist ein geeigneter Ansprechpartner? Und was wünschen sich Verlage von zukünftigen Autoren? Die Beantwortung dieser Fragen hilft ein gutes Stück weiter auf dem Weg zum verlegten Buch – ganz gleich ob es sich dabei um einen Roman, einen Gedichtband oder ein Sachbuch handelt.

Außerdem wird angesprochen, wie Literaturagenten arbeiten, wie man unseriöse Agenten und Verlage erkennt, welche Vor- bzw. Nachteile Book on Demand oder die Veröffentlichung im Selbstverlag bietet.


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Neue Rechtschreibung


Das schreibt man doch jetzt so, oder? Die aktuellen Änderungen durch die Rechtschreibreform

Am 1. August 2006 wurden die neuesten Änderungen der Rechtschreibreform verbindlich. Neue Regeln sind hinzugekommen, einige ältere sind weggefallen. Wer hat da noch den Überblick, wie man denn nun was schreibt. Ist „Straße“ oder „Strasse“ richtig? „Maße“ oder „Masse“? Schreibt man nun „Dein Brief“ und „Ich bitte Sie“ oder „dein Brief“ und „ich bitte sie“? In welchen Fällen setzt man noch ein Komma, und wann kann es entfallen? Und wie ist es mit der Groß- und Klein-, der Getrennt- und Zusammenschreibung?

Wer veröffentlicht oder wer sich um eine Stelle bewirbt, muss darauf achten, der sie beziehungsweise er verstanden wird – und da hilft die Rechtschreibung ganz ungemein. Und außerdem büßt jede noch so gute Bewerbung, jede noch so ausgefeilte Dissertation Punkte ein, wenn es bei der Orthografie und Interpunktion kräftig hakt.

Grund genug, sich in einem halbtägigen Workshop mit der neuen Rechtschreibung auseinanderzusetzen. Und natürlich betrachten wir die Änderungen nicht nur, sondern eignen sie uns in zahlreichen praktischen Übungen an.


Aus dem Inhalt:

  • Laut-Buchstaben-Zuordnung (Maße oder Masse? Numerieren oder nummerieren?)
  • Getrennt- und Zusammenschreibung (Gut bezahlt oder gutbezahlt? Korrektur lesen oder korrekturlesen?)
  • Schreibung mit Bindestrich (Layout oder Lay-out? Dissertationsbetreuer oder Dissertations-Betreuer?)
  • Groß- und Kleinschreibung (Die Einsteinsche Relativitätstheorie oder die einsteinsche Relativitätstheorie? Im voraus oder im Voraus? „Ich bitte sie“ oder „Ich bitte Sie“?)
  • Zeichensetzung (Oh Gott, wohin mit den Kommas?)
  • Silbentrennung (E-be-ne? In-te-res-se? In-ter-es-se? Frust-ration? Frus-tration?)


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Kriminalromane

Deutsche Kriminalromane zwischen 1933 und 1945
Morden Frauen besser?
Die Kunst des Tötens. Kriminalromane im Vergleich



Deutsche Kriminalromane zwischen 1933 und 1945

Obwohl mit den offiziellen kulturpolitischen Konzepten nur schwer zu vereinbaren, wurden im „Dritten Reich“ durchaus Kriminalromane geschrieben. Kriminal- und Verbrechensliteratur besitzt neben dem Unterhaltungsaspekt oft auch gesellschafts- und justizkritische Elemente. Wie wurde dies während der Nazi-Zeit gehandhabt? Wurde die innenpolitische Realität aus den Romanen ausgeklammert oder rekurriert sie darauf? Wenn ja, in welcher Weise geschieht dies? Eine besondere Rolle nehmen in diesem Zusammenhang die Kriminalromane von Stefan Brokhoff ein. Hinter diesem Pseudonym verbarg sich ein Autorentrio, dessen Mitglieder zum Teil jüdischer Abstammung waren und bis 1936 veröffentlichte. Wie reagiert dieses Trio auf die politischen Verhältnisse?


Morden Frauen besser?

Ingrid Noll, Elizabeth George, Minette Walters, Donna Leon, Val McDermid, Martha Grimes – dies sind nur einige von vielen sehr erfolgreichen Krimiautorinnen. Seit mehreren Jahren führen sie die Bestsellerlisten an. Aber warum eigentlich? Was macht den Reiz von Krimis aus? Und unterscheiden sich die Krimis, die von Frauen geschrieben werden, tatsächlich von denen ihrer männlichen Kollegen? Gibt es wirklich so etwas wie einen spezifischen „Frauenkrimi“? Diesen und anderen Fragen wird im Seminar nachgegangen – natürlich anhand der Lektüre unterschiedlichster Kriminalromane.



Die Kunst des Tötens. Kriminalromane im Vergleich

Mord hat immer Konjunktur. Ob als Film, ob als Buch oder als Theaterspiel: Ein gut geplanter, geschickt ausgeführter und spannend geschilderter Mord verkauft sich stets gut. Aber warum eigentlich? Weshalb sind wir so fasziniert vom (fiktiven) gewaltsamen Tod? Was fesselt am Verbrechen? Gerade Kriminalromane werden geschmäht als banale, triviale Unterhaltung – und doch von Tausenden von Lesern mit Begeisterung verschlungen. Und gerade dieses scheinbar nichtssagende Genre bietet unerwartet tiefe Einblicke in Gesellschaft und Individuum, deckt Abgründe und Widersprüche auf. Grund genug, sich anhand ausgewählter Romane durch die verschiedenen Spielarten dieser mörderisch spannenden Gattung zu lesen.


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Literaturkritik


„Schlagt ihn tot, den Hund! Es ist ein Rezensent.“ Praktische Übungen zur Literaturkritik

Goethes drastische Ablehnung des Kritikerstandes ist keine Einzelmeinung, Martin Walser lieferte im Jahr 2002 die zeitgemäße Variation der Mordgelüste von Schriftstellern an Rezensenten. Seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ist die Literaturkritik eine feste Institution im deutschen Literaturbetrieb – und immer wieder selbst Gegenstand von Kritik.

Der Beruf des Rezensenten, für viele Geisteswissenschaftler ein Traumjob. Doch der Einstieg in dieses Metier fällt nicht leicht. Das Seminar bietet einen ersten Einblick in die Welt der Kritik: Anhand von Beispielrezensionen und Schreibübungen werden Funktionen, Ausprägungen und Stilmittel der Literaturkritik erarbeitet und das Rüstzeug des Kritikers praktisch analysiert und angewendet.

Aus dem Inhalt:

  • Gibt es die ideale Rezension? Formen und Funktionen von Literaturkritik
  • Ein kurzer Gang durch die Geschichte: 200 Jahre Lob und Tadel
  • Der ideale Leser – für wen werden Rezensionen geschrieben?
  • Der ideale Rezensent – was sollte ein Kritiker mitbringen?
  • Literaturkritik und Medium – vom Buchtipp bis zur „Großkritik“
  • Der Meinung eine Gasse – praktische Übungen zur Literaturkritik


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Berufsorientierung für Geisteswissenschaftler

Berufsorientierung für Geisteswissenschaftler
Berufziel Germanist/in – und dann? Arbeitsfelder für Germanisten im Verlagswesen


Berufsorientierung für Geisteswissenschaftler

Der Magisterabschluss der Geisteswissenschaften eröffnet den Weg in ein große Zahl von Berufsfeldern – meist ist man sich gar nicht bewusst, in wie viele. Dieses Seminar bietet Magisterstudenten Einblicke in verschiedene Berufsbranchen, klärt Fragen der Berufswahl sowie des Einstiegs und bietet praktische Hilfestellung durch eine umfassende Potenzialanalyse der Teilnehmer.

Aus dem Inhalt:

  • Branchen und Felder – welche Möglichkeiten stehen Geisteswissenschaftler offen?
  • Fachliche und soziale Kompetenz – wer benötigt was wofür? Und warum?
  • Praktikum, Volontariate Trainings – welche Einstiegsmöglichkeiten gibt es?
  • Potenzialanalyse – die eigenen Stärken und Schwächen erkennen
  • Souveräne Selbstdarstellung – Stärken gekonnt kommunizieren



Berufsziel Germanist/in – und dann? Arbeitsfelder für Germanisten im Verlag und drum herum

Viele Germanisten träumen davon, nach dem Studium Verlagslektor zu werden. Aber was verbirgt sich wirklich hinter diesem Traumjob? Gerade dieses Berufsbild hat sich in den letzten Jahren sehr stark verändert: Aus dem „professionellen Leser“ ist längst ein Projektmanager geworden. Ist das noch der erträumte Idealjob? Aber im Verlagswesen gibt es nicht nur Lektoren, sondern eine große Zahl weiterer Jobs, die gerade für Germanisten interessant sind.

Dieses Seminar bietet einen Blick hinter die Kulissen der Verlagswelt. Es wird gezeigt, wie ein Verlag funktioniert, welche Tätigkeitsfelder es in und um einen Verlag herum gibt, wie ein Verlagsprogramm entsteht und wie Bücher den Weg zu ihren Lesern finden. Dies soll nicht nur theoretisch vermittelt werden: Praktische Übungen bieten die Möglichkeit, verschiedene Tätigkeiten auszutesten, und verdeutlichen, was sich wirklich hinter den Berufsbezeichnungen verbirgt.

Aus dem Inhalt:

  • Lektorat – Aufgaben und Arbeitsabläufe
  • Weitere Arbeitsfelder im und um den Verlag drum herum: Vertrieb, Werbung, Presse, Herstellung, Übersetzer, Redakteure, Verlagsvertreter und andere freie Mitarbeiter
  • Der Weg eines Manuskripts
  • Programmplanung: Wie wird aus einem Haufen Manuskripte ein Programm, und wozu braucht man ein Programm?
  • Akquisition von Büchern und Themen – Kriterien für Annahme und Ablehnung von Manuskripten und Lizenztiteln, Aufspüren neuer Autoren und Themen
  • Nadelöhr Buchhandel: Wie kommt das Buch zum Leser?
  • Wege in den Verlag: Studium, Fortbildung, Praktikum, Volontariat


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Literaturwissenschaft

Dramen der sechziger Jahre
„Schlagt ihn tot, den Hund! Es ist ein Rezensent.“ Praktische Übungen zur Literaturkritik
Deutsche Kriminalromane zwischen 1933 und 1945


Dramen der sechziger Jahre

Anfang der sechziger des 20. Jahrhunderts erschütterten mehrere Krisen die junge Bundesrepublik: Nicht nur die Wirtschaft bröckelte, auch die ideologische Ruhe der fünfziger Jahre wurde kräftig aufgerüttelt. Es begann ein Jahrzehnt, das die Geschichte der Bundesrepublik nachhaltig verändern sollte. Die Literatur und das Theater blieben davon natürlich nicht unbeeinflusst – im Gegenteil, Politik und Literatur verzahnten sich tief und nachhaltig. Den unterschiedlichen Aspekten des Verhältnisses von Literatur und Politik, von Theater und Engagement wird in diesem Seminar nachgegangen anhand der folgenden Dramen:

  • Friedrich Dürrenmatt, Die Physiker
  • Peter Weiss, Die Ermittlung
  • Rolf Hochhuth, Der Stellvertreter
  • Peter Handke, Publikumsbeschimpfung
  • Rainer Werner Fassbinder, Katzlmacher

 



„Schlagt ihn tot, den Hund! Es ist ein Rezensent.“ Praktische Übungen zur Literaturkritik

Goethes drastische Ablehnung des Kritikerstandes ist keine Einzelmeinung, Martin Walser lieferte im Jahr 2002 die zeitgemäße Variation der Mordgelüste von Schriftstellern an Rezensenten. Seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ist die Literaturkritik eine feste Institution im deutschen Literaturbetrieb – und immer wieder selbst Gegenstand von Kritik.

Der Beruf des Rezensenten, für viele Geisteswissenschaftler ein Traumjob. Doch der Einstieg in dieses Metier fällt nicht leicht. Das Seminar bietet einen ersten Einblick in die Welt der Kritik: Anhand von Beispielrezensionen und Schreibübungen werden Funktionen, Ausprägungen und Stilmittel der Literaturkritik erarbeitet und das Rüstzeug des Kritikers praktisch analysiert und angewendet.

Aus dem Inhalt:

  • Gibt es die ideale Rezension? Formen und Funktionen von Literaturkritik
  • Ein kurzer Gang durch die Geschichte: 200 Jahre Lob und Tadel
  • Der ideale Leser – für wen werden Rezensionen geschrieben?
  • Der ideale Rezensent – was sollte ein Kritiker mitbringen?
  • Literaturkritik und Medium – vom Buchtipp bis zur „Großkritik“
  • Der Meinung eine Gasse – praktische Übungen zur Literaturkritik


Deutsche Kriminalromane zwischen 1933 und 1945

Obwohl mit den offiziellen kulturpolitischen Konzepten nur schwer zu vereinbaren, wurden im „Dritten Reich“ durchaus Kriminalromane geschrieben. Kriminal- und Verbrechensliteratur besitzt neben dem Unterhaltungsaspekt oft auch gesellschafts- und justizkritische Elemente. Wie wurde dies während der Nazi-Zeit gehandhabt? Wurde die innenpolitische Realität aus den Romanen ausgeklammert oder rekurriert sie darauf? Wenn ja, in welcher Weise geschieht dies? Eine besondere Rolle nehmen in diesem Zusammenhang die Kriminalromane von Stefan Brokhoff ein. Hinter diesem Pseudonym verbarg sich ein Autorentrio, dessen Mitglieder zum Teil jüdischer Abstammung waren und bis 1936 veröffentlichte. Wie reagiert dieses Trio auf die politischen Verhältnisse?


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